Osteopathie für Erwachsene

Osteopathie aktiviert Ihre Selbstheilungskräfte

Michael Hasenknopf

Osteopath im Fuchs-Zentrum für Gesundheit und Prävention
Michael Hasenknopf

Die Osteopathie (Osteopathie für Erwachsene) wurde 1874 vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt. Sie ist eine ganzheitliche, manuelle Medizin, bei der man mit den Händen Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt.
Man unterscheidet drei Behandlungsbereiche innerhalb der Osteopathischen Medizin für Erwachsene:

  • Muskel-Gelenk-System (Parietale Osteopathie)
  • Innere Organe (Viszerale Osteopathie)
  • Schädel-Gehirn und zentrales Steuerungssystem des Körpers (Cranio Sacrale Osteopathie)

Ziel ist die Ursache, nicht nur die Symptome der Beschwerden zu beseitigen, um ein Wiederkehren der Problematik zu verhindern. Heilung wird ermöglicht, indem Beeinträchtigungen aufgespürt und sanft korrigiert werden.

 

Osteopathie für Erwachsene hat eine weite Indikationsbreite

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinitus, Schwindel
  • Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen
  • Herz- und Atembeschwerden
  • Urologische und gynäkologische Problematiken
  • Behandlung nach Brüchen und Operationen
  • Müdigkeit, Vitalitätsverlust

Eine osteopathische Behandlung dauert in der Regel zwischen 50 und 70 Minuten (ca. 30 Minuten bei Säuglingen und kleineren Kindern). Nach einer Behandlung gibt man dem Körper etwa 1-3 Wochen Zeit, um zu reagieren. Danach greift man bei Bedarf erneut ein. Nach zwei- bis dreimaliger Behandlung sollte eine Verbesserung der Beschwerden eintreten. Die Osteopathie versteht sich nicht als Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung. Sie stützt sich dabei vor allem auf das wissenschaftliche Fundament der Anatomie und Physiologie.

A.T.Still: “Ein Osteopath muss die Form und Lage eines jeden Knochens im Körper kennen, genauso wie jedes Ligament und jeden Muskel mit seinen Verbindungen. Er muss die Blutversorgung und die nervale Steuerung kennen. Er muss den Menschen als Anatom und Physiologe betrachten.”